Die 4 häufigsten Kommunikationsstile – und wie Sprachenlernen sie verbessern kann

Die 4 häufigsten Kommunikationsstile – und wie Sprachenlernen sie verbessern kann

Laut der Harvard Business Review fühlen sich fast zwei Drittel aller Führungskräfte unwohl, wenn sie mit ihren Mitarbeitenden kommunizieren. Für die Produktivität und Effizienz im Team hat dies zwangsläufig negative Folgen. Denn im Geschäftsleben wie in Beziehungen ist eine wirksame Kommunikation maßgeblich für den Erfolg.

Für Unternehmen lohnt es sich also besonders, sich intensiv mit den Kommunikationskompetenzen im Team auseinanderzusetzen. Die Einführung und Aufrechterhaltung einer guten Teamkommunikation liegt gleichermaßen in der Verantwortung von Teammitgliedern und Teamleiter*innen. In einer zunehmend multikulturellen und mehrsprachigen Welt ist diese Herausforderung jedoch immer schwieriger zu bewältigen.

Hier können Sprachlernprogramme wie das von Babbel für Unternehmen maßgeblich dazu beitragen, die Kommunikation in internationalen Teams zu stärken. Gleichzeitig kann es hilfreich sein, sich des individuellen Kommunikationsstils besser bewusst zu sein. Denn wie eine neue Studie zeigt, lassen sich die meisten Menschen einem von vier verschiedenen Kommunikationsstilen zuordnen.

1. Analytische Kommunikation

Laut dem Wissenschaftler und Autor Mark Murphy zeichnet sich ein analytischer Kommunikationsstil durch eine Vorliebe für Daten und Objektivität aus. Personen, die auf diese Art und Weise kommunizieren, fällen Entscheidungen vor allem anhand von Fakten und Zahlen. Für andere Teammitglieder und Teamleiter*innen, die eher emotional oder intuitiv kommunizieren, kann dies unter Umständen eine große Herausforderung darstellen.

In der Regel spricht man diese Teammitglieder am besten mit Fakten und Daten an. Wenn nicht alle im Team dieselbe Muttersprache haben, kann dies allerdings schwierig werden. Hier kann das Sprachenlernen eine große Hilfe sein – vor allem, da Studien zeigen, dass das Erlernen einer neuen Sprache die analytische Denkfähigkeit in der jeweiligen Fremdsprache stärken kann. Nicht nur für die Mitarbeitenden ist dies hilfreich, sondern auch Teamleiter:innen profitieren davon, wenn alle im Team sicher eine gemeinsame Sprache sprechen.

1. Intuitive Kommunikation

Im Gegensatz zur analytischen Kommunikation sind Personen, die auf intuitive Art und Weise kommunizieren, weniger detailorientiert und konzentrieren sich mehr auf das große Ganze. Anstatt auf jedes winzige Detail zu achten, wollen sie ein allgemeines Bild davon haben, was erreicht werden muss, und brauchen ausreichend Raum, um Probleme selbst anzugehen. Vielleicht mehr als bei jedem anderen Kommunikationstyp kann das Erlernen von Sprachen die Stärken dieser Teammitglieder fördern und gleichzeitig ihre Schwächen ausgleichen.

Um erfolgreich mit Personen zu kommunizieren, die unter diese Kategorie fallen, müssen Teamleiter:innen in der Lage sein, den Sinn der Arbeit zu verdeutlichen. Das kann bedeuten, dass sie zwischen vielen Themen hin- und herspringen müssen, um die verschiedenen Zusammenhänge aufzuzeigen. Mehrsprachige Personen haben auch hier einen Vorteil, denn laut wissenschaftlichen Forschungsergebnissen fördert das Erlernen einer Fremdsprache die Kreativität und ermöglicht es den Lernenden, leichter Verbindungen zwischen verschiedenen Themenbereichen herzustellen. Für Personen, die in großen Zusammenhängen denken, ist diese Fähigkeit besonders wichtig. Und um mit Teammitgliedern zu kommunizieren, die in diese Kategorie fallen, müssen auch die Teamleiter:innen von diesen Fähigkeiten Gebrauch machen.

3. Funktionale Kommunikation

Teammitglieder mit einem funktionalen Kommunikationsstil hören aktiv zu und konzentrieren sich besonders auf den jeweiligen Prozess. Sie achten insbesondere auf die einzelnen Schritte, Verfahren und Systeme, allerdings weniger auf spezifische Details. Daher sind sie in gewisser Hinsicht eine Mischung aus dem intuitiven und dem analytischen Kommunikationstyp.

Um mit diesen Teammitgliedern erfolgreich zu kommunizieren, ist aktives Zuhören erforderlich, insbesondere wenn sie Kritik an den Verfahren äußern. Auch hierfür ist das Sprachenlernen eine hervorragende Grundlage. Laut einer in Cognition veröffentlichten Studie sind Personen, die mehrere Sprachen sprechen, eher in der Lage, sich auf komplexe Informationen zu konzentrieren und diese in konfliktgeladenen Situationen zu verarbeiten, insbesondere im Vergleich zu Personen, die nur eine Sprache sprechen.

4. Persönliche Kommunikation

Der persönliche Kommunikationsstil stellt zwischenmenschliche Verbindungen, Emotionen und Beziehungen über alles andere. Mitarbeitende, die auf diese Art und Weise kommunizieren, stärken den Zusammenhalt ihrer Teams und bauen zu jedem Teammitglied eine Beziehung auf. Das bedeutet allerdings auch, dass sie nicht so gut auf Fakten, Statistiken und kleinste Details reagieren.

Das Erlernen einer Fremdsprache kann zweifellos dazu beitragen, ein besseres Arbeitsumfeld für diese Teammitglieder zu schaffen. Eine neue Sprache zu lernen bedeutet automatisch, eine andere Kultur kennenzulernen und interkulturelle Kompetenz zu entwickeln, aber die wissenschaftliche Forschung zeigt, dass es auch die kognitive Empathie erhöhen kann – eine große Hilfe für alle Teamleiter:innen, die eine Verbindung zu ihren Mitarbeitenden aufbauen möchten.

Sprachenlernen: das ultimative Trainingstool zur Stärkung der Teamkommunikation

Zwar ist die Art und Weise, wie Mitarbeitende im Team untereinander kommunizieren, ein unerschöpfliches Diskussionsthema, doch diese vier wichtigsten Kommunikationsstile zeigen die häufigsten Tendenzen auf. Für alle vier Kategorien birgt das Erlernen von Sprachen erhebliche Vorteile und ermöglicht es, Prozesse effizienter zu gestalten. In einer immer internationaler und wettbewerbsintensiver werdenden Geschäftswelt ist gute Kommunikation wichtiger denn je. Mit Babbel für Unternehmen können Firmen den Zusammenhalt stärken, indem sie es Teammitgliedern und Teamleiter:innen ermöglichen, nach den eigenen Bedürfnissen und in ihrem eigenen Tempo eine neue Sprache zu lernen.

 

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