5 Tipps, wie Sie mit einer effizienten Teamkommunikation Stress abbauen

Lea Naschberger
von LEA NASCHBERGER
5 Tipps, wie Sie mit einer effizienten Teamkommunikation Stress abbauen

Dass die Arbeit im Büro stressig sein kann, ist kein Geheimnis. Womit wir aber vielleicht nicht unbedingt gerechnet hätten, ist, dass die Arbeit von zu Hause aus eine ebenso große Herausforderung sein kann. Aufgrund der Pandemie arbeitet der Großteil der Belegschaft aus dem Homeoffice. Und müssen dort ihren Arbeitsplatz mit MitbewohnerInnen teilen oder sich gleichzeitig um die Kinderbetreuung kümmern. So entsteht eine ganz neue Art von Stress. Eine bessere und effizientere Teamkommunikation kann viel dazu beitragen, bestimmte Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen, auch an virtuellen Arbeitsplätzen.

In stressigen Phasen gerät die Kommunikation oft als Erstes ins Hintertreffen: Wir tätigen einen Anruf nach dem anderen und hetzen von einer E-Mail zur nächsten – und oft sind wir mit unseren Gedanken schon bei unserem nächsten Termin und nicht bei der gerade anstehenden Aufgabe. Wenn wir unsere Arbeit im Eiltempo erledigen, sind Fehler vorprogrammiert, wie z. B. Überschneidungen in unserem Terminkalender, E-Mails, die etwas schroff daherkommen, oder das Versenden eines falschen Anhangs. Die daraus resultierenden Verzögerungen und Nacharbeiten führen zu mangelnder Motivation, schlechter Laune und tiefgreifender Verunsicherung innerhalb des Teams. 

Zum Glück kann die Kommunikationskompetenz ganz einfach gestärkt werden, um Teams zum Erfolg zu verhelfen und dabei auch noch die Motivation zu steigern.

1. Klar und eindeutig kommunizieren:

Eine Fußballmannschaft muss die genauen Spielzüge kennen, die die Gesamtstrategie eines Spiels ausmachen, andernfalls gibt es nicht viel Hoffnung auf einen Sieg. Im Büro ist es genauso: Wenn jeder Schritt eines größeren Projekts nicht klar kommuniziert wird, ist das ganze Projekt gefährdet – und schon allein das Gefühl eines möglichen Scheiterns reicht aus, um jedes Team nervös zu machen. Erläutern Sie Ihre Pläne daher klar und direkt und ermutigen Sie Ihre KollegInnen, Rückfragen zu stellen.


2. Erkennen Sie kulturelle Unterschiede bei der Kommunikation:

Unterschiedliche Kulturen haben auch unterschiedliche Kommunikationsstile, sei es das Bedürfnis nach Konsens und Harmonie oder eine eher unverblümte Art, auf E-Mails zu antworten und Meinungen zu äußern. Wenn Sie in Ihrem Team internationale Mitarbeitende haben, versuchen Sie, mehr über die Kommunikationskultur der jeweiligen Länder herauszufinden. Das wird Ihnen helfen, besser zu verstehen, nicht nur was Ihre Teammitglieder sagen möchten, sondern auch wie und warum sie es auf diese Art und Weise kommunizieren. Ein ausgezeichnetes Buch zu diesem Thema ist The Culture Map von Erin Meyer.


3. Hören Sie genau hin:


Ein wichtiger Teil der Kommunikation ist das Zuhören – und in dieser virtuellen Welt schließt das auch das Lesen von E-Mails ein, oder jede andere Situation, in der Sie aufmerksam sein und auf andere reagieren müssen. Konzentrieren Sie sich bei einem Zoom-Chat ausschließlich auf das, was Ihre KollegInnen sagen, oder lesen Sie E-Mails sorgfältig, anstatt sie zu überfliegen, damit Sie keine Fragen stellen, die bereits beantwortet wurden.


4. Lernen Sie die gemeinsame Arbeitssprache:

Damit alles genau wissen, worum es geht, müssen auch alle die gleiche Sprache sprechen – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn im Büro zwei verschiedene Sprachen gesprochen werden oder die Arbeitssprache nicht mit der Muttersprache der Mitarbeitenden übereinstimmt, hilft es oft, die vorhandenen Lücken in Bezug auf Vokabular und Grammatik zu schließen, um die Kommunikation zu verbessern. Wenn zum Beispiel in einer Sprache etwas unklar ist, können die anderen Teammitglieder versuchen, das Gesagte umzuformulieren oder auch nur ein paar Schlüsselwörter in der anderen Sprache zu verwenden, um für mehr Klarheit zu sorgen. Die Verbesserung der Sprachkenntnisse führt auch dazu, dass sich Ihre Mitarbeitenden selbstbewusster fühlen und aktiver an Meetings teilnehmen und sich verstärkt in Teamdiskussionen einbringen können. Babbel für Unternehmen bietet eine Online-Sprachlernplattform mit Video-Gruppen- und Einzelkursen, mit deren Hilfe Ihre Teammitglieder, die Sprache ihrer KollegInnen lernen können – und das deutlich kostengünstiger und flexibler als in herkömmlichen Sprachlernkursen.


5. Achten Sie auf Ihre Körpersprache:

Das ist nicht nur im Büro wichtig, sondern auch bei Zoom-Meetings. Wenn Sie ständig über den Laptop hinweg auf etwas anderes schauen, nicht darauf achten, wer spricht, oder krumm in Ihrem Stuhl hängen, signalisieren Sie damit, dass Sie nicht wirklich dabei sein wollen. Ihre KollegInnen merken das und es entsteht eine unangenehme Atmosphäre für alle Beteiligten. Dabei besteht auch die Gefahr, dass Teammitglieder in dem Bemühen, das Meeting schnell zu beenden, keine Fragen stellen oder das weitere Vorgehen nicht erklären.

Wenn man diese Punkte beachtet, fällt die Kommunikation dem gesamten Team viel leichter, egal ob bei virtuellen oder persönlichen Gesprächen. Je besser alle miteinander kommunizieren, desto weniger Stress hat das gesamte Team und ist somit glücklicher, produktiver und auch erfolgreicher.

Lea Naschberger, Content Project Manager

Lea ist Expertin für HR-Themen, wie Mitarbeiterbenefits oder Corporate Learning. Sie ist davon überzeugt, dass mehrsprachige Teams der Schlüssel zum Erfolg sind.

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