Mit diesen 4 Schritten setzen Sie Peer Learning erfolgreich um

Foto von Carla Pieper, Digital Learning Spezialistin B2B und Autorin bei Babbel für Unternehmen
von CARLA PIEPER
In vier Schritten zum Peer Learning

Peer Learning bezeichnet im Unternehmen das Lernen auf Augenhöhe, die Mitarbeitenden eines Unternehmens lernen also voneinander. Peer Learning ermöglicht damit kontinuierliche und kostengünstige Weiterbildung für das ganze Team.

Um diese Schulungsmaßnahme im Unternehmen zu etablieren, sind allerdings Vorbereitung und Unterstützung nötig. Wichtig sind vor allem die folgenden Schritte:

  1. Einen Moderator ernennen:

    Mit Peer Learning ist es wie mit anderen Projekten auch: Wenn sich niemand dafür verantwortlich fühlt, werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit im Sand verlaufen. Wichtig sind daher Moderierende, die für die Peer-Learning-Aktivitäten im Unternehmen als Facilitator tätig werden und im Unternehmen dafür feste Ansprechpartner sind.
  2. Eine sichere Lernumgebung schaffen:

    Peer Learning funktioniert am besten, wenn es nicht durch Vorgesetzte begleitet und gesteuert wird, sondern tatsächlich zwischen Peers erfolgt. Im Rahmen der Lernveranstaltungen können dann auch Probleme angesprochen werden, die Mitarbeitende vielleicht nur zögerlich mit ihren Chefs besprechen würden.
  3. Förderung von Networking:

    Um erfolgreich Peer Learning zu praktizieren, müssen die Mitarbeitenden sich erst einmal kennenlernen und in Verbindung miteinander treten. Unternehmen müssen hierfür – und damit für aktives Networking innerhalb der Firma – einen Rahmen schaffen. Dafür bietet sich beispielsweise eine Kick-Off-Veranstaltung an, bei der das Programm erklärt und besprochen wird, aber auch Veröffentlichungen im Intranet der Firma oder einem – natürlich geschützten – digitalen Medium.
  4. Unterschiedliche Methoden prüfen und variieren:

    Kollaboratives Lernen ist mit unterschiedlichen Methoden umsetzbar. Hierzu gehören klassische Kurse und Seminare, informelle Veranstaltungen, Training on the Job, Mentoring und Coaching oder auch ein erweitertes Selbststudium, dessen Ergebnisse in einer Gruppendiskussion besprochen werden. Optimal ist ein Methodenmix, der den Wünschen und Interessen der Mitarbeitenden weit entgegenkommt. Natürlich müssen Unternehmen dafür auch die entsprechenden Ressourcen schaffen.

    So funktioniert Peer Learning

    Warum Sie Peer Learning heute einführen sollten

    Zum Abschluss nennen wir drei gute Gründe, warum Sie Peer Learning in Ihrem Unternehmen ab heute praktizieren sollten:

    1. Es ist eine kosteneffiziente Methode, Wissen und Skills Ihrer Mitarbeitenden zu fördern. Die Kosten für Trainings und Seminare mit externen Experten werden beträchtlich reduziert.
    2. Es erfordert wenig Aufwand und eignet sich daher für jedes Unternehmen.
    3. Es fördert eine interaktive und kollaborative Unternehmenskultur und passt somit perfekt zu zeitgemäßen Unternehmen.

    Sie wollen sich konkret mit Peer Learning als Schulungsmaßnahme auseinandersetzen? Hier erklären wir, was es mit Peer Learning auf sich hat und wie es funktioniert

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    Foto von Carla Pieper, Digital Learning Spezialistin B2B und Autorin bei Babbel für Unternehmen

    Carla Pieper, Digital Learning Spezialistin B2B 

    Carla begeistert sich für Trends und Best Practices im Bereich Sprachenlernen, Digitalisierung und Diversity. Bei Babbel ist ihr der Lernerfolg der Kunden besonders wichtig.

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