So machen Sie regelmäßiges Lernen in Ihrem Team zur Gewohnheit

Stifte, die regelmäßiges Lernen repräsentieren

Für jedes wachsende Unternehmen, das fortlaufende Veränderungen durchläuft, ist Lernen ein essenzieller Bestandteil. Neue Fertigkeiten und Kenntnisse des Teams sind entscheidend für den anhaltenden Erfolg jedes Unternehmens, doch es erschließen sich noch weitaus mehr Möglichkeiten, wenn Sie den Mitarbeitenden die nötigen Tools und den Raum zur Verfügung stellen, in dem sie sich kontinuierlich persönlich weiterbilden können.

Beim Lernen geht es darum, sich Wissen anzueignen, nützliche Informationen aufzunehmen und neue Fähigkeiten zu trainieren. Gleichzeitig bedeutet es, sich etwas zur Gewohnheit zu machen und das Lernverhalten regelmäßig in den Arbeitsalltag zu integrieren. Wird das Lernen zur Gewohnheit – oder Teil der täglichen Arbeit – profitieren Sie und Ihr Team von den zahlreichen Vorteilen, die eine berufliche Weiterentwicklung mit sich bringt – beispielsweise eine höhere Produktivität, Aufstiegsmöglichkeiten und persönliches Wachstum.

Mit dem richtigen Ansatz kann Ihr Führungsteam den einzelnen Mitarbeitenden durch eine neue Herangehensweise dabei helfen, neue Erfahrungen und Fähigkeiten langfristig zu erwerben, indem Sie kontinuierliches Lernen fördern, anstatt sich nur um gelegentliche Fortbildungen zu bemühen.

Hier sind einige Vorschläge, wie Sie kontinuierliches Lernen in Ihren Workflow erfolgreich integrieren.

1. Machen Sie ein Mentoringprogramm zu einem wichten Bestandteil Ihrer Entwicklungsstrategie.

Beim Peer-Mentoring wird Wissen weitergegeben, indem Mitarbeitende die Möglichkeit haben, sich nicht nur Rat bei anderen zu holen, sondern diesen auch zu geben, indem die eigenen Erfahrungen und das Wissen aus Weiterbildungen kontinuierlich geteilt werden.

Indem Ihre Mitarbeitenden ihre eigene Karriere mit der Hilfe der Kolleginnen und Kollegen (Peers) voranbringen, ermöglicht es ihnen, Perspektiven und den Blick in die Zukunft von einem ähnlichen Standpunkt aus zu teilen und betrachten. So arbeiten Sie mit Menschen zusammen, die ähnliche Interessen im Unternehmen haben und die ähnliche Ziele verfolgen, wodurch Vertrauen auf bereits bestehende Strukturen aufgebaut werden kann und alle über ein ausgewogeneres Portfolio an Fähigkeiten verfügen.

Dadurch dass Sie einen Raum für kooperatives Lernen schaffen, fördern Sie auch dauerhafte Arbeitsbeziehungen sowie ein Netzwerk von Mentoren und Mentorinnen, die bereit sind, Informationen untereinander auszutauschen. Außerdem erhalten Ihre Mitarbeitenden einen Einblick, wie nachhaltiges Lernen am Arbeitsplatz aussehen kann, das auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten ist und gleichzeitig auch bei Veränderungen innerhalb der Organisation Bestand hat.


2. Bieten Sie Weiterbildungsmöglichkeiten an, die über die eigentlichen Stellenanforderungen hinausgehen.

In Bezug auf das Lernen innerhalb eines Unternehmens, sei es in einer Gruppe Mitarbeitender oder nur einzelne Personen, gibt es zwei Hauptbedingungen für Erfolg: Wissbegier von Seiten der Angestellten sowie ausreichend Möglichkeiten, die das Unternehmen anbietet. Natürlich muss jeder oder jede Mitarbeitende selbst die Initiative ergreifen, doch ist es Aufgabe des Arbeitgebers, die passende Umgebung zu schaffen und ansprechende Lernstrategien zur Verfügung zu stellen, die langfristig funktionieren. Tatsächlich weisen Unternehmen, die in Fortbildungen Ihrer Angestellten investieren, eine 24 Prozent höhere Gewinnspanne auf als Unternehmen, die dies nicht tun.

Ein Sprachlernprogramm ist eine hervorragende Möglichkeit, den eigenen Mitarbeitenden das Sprachenlernen anzubieten und damit viele Angestellte zu erreichen. Durch die Globalisierung gibt es eine immer größere Diversität in Unternehmen sowie bei Arbeitsplätzen, und es ist wichtiger denn je, mehr als nur eine Sprache zu sprechen. Wer will sich außerdem nicht im Urlaub mit den Einheimischen unterhalten können oder dazu in der Lage sein, die Nachrichten in einer anderen Sprache zu verstehen? Die Möglichkeiten der Mehrsprachigkeit sind schier endlos und höchstwahrscheinlich ist Ihr Team nur allzu bereit, eine Sprachlernlösung anzunehmen, wenn diese angeboten wird.

3. Fragen Sie Ihre Mitarbeitenden, was sie lernen möchten.

Über eine sehr lange Zeit hinweg scheuten Menschen die Möglichkeiten, die ihnen ihr Arbeitgeber zur Weiterbildung bot, da diese normalerweise Pflichtveranstaltungen in Form von Fortbildungen oder Seminaren darstellten.

Deshalb geht der Ansatz nun eher in die Richtung, Anreize für die Mitarbeitenden zu schaffen, mit denen persönliche Vorteile und Belohnungen verbunden sind. Wenn die Führungskräfte überzeugende Möglichkeiten bieten, Dinge zu lernen, die den eigenen Wünschen und dem eigenen Tempo entsprechen, ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass kontinuierliches Lernen auch angenommen wird. Statt dem eigenen Team das Gefühl zu geben, dass sie zu einer beruflichen Fortbildung verpflichtet sind, bieten Sie nachhaltige Möglichkeiten für regelmäßiges Lernen an, die sich danach richten, was für Ihre Mitarbeitenden relevant ist und wovon sie am meisten profitieren. Schließlich lernen Menschen besser und behalten Informationen leichter, wenn sie etwas lernen, was sie interessiert.

Ein Unternehmen besteht hauptsächlich aus seinen Mitarbeitenden – und indem Möglichkeiten geschaffen werden, bereits vorhandene Fähigkeiten zu verfeinern sowie sich neue anzueignen, wird die Dynamik am Arbeitsplatz verbessert sowie eine agile Unternehmenskultur gefördert. Stellen Sie also sicher, dass Ihr Hauptziel nicht darin besteht, lediglich gelegentliche Weiterbildungen oder einmalige Meetings mit Ihren Mitarbeitenden anzubieten, sondern dass Sie aktiv Maßnahmen ergreifen, um effektive Lerngewohnheiten zu verankern, die sich nachhaltig auf das Team und Ihr Unternehmen auswirken.

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