Die häufigsten Kommunikationsbarrieren in Unternehmen

Lilly Miner
von LILLY MINER
Die häufigsten Kommunikationsbarrieren in Unternehmen

Gute Kommunikation kann verschiedene Formen annehmen, aber ein Aspekt ist immer gleich – sie beginnt ganz oben. Wenn die Unternehmensführung und die Teamleader gut kommunizieren, werden die Teammitglieder ihrem Beispiel folgen. Wenn sie daraufhin im Unternehmen aufsteigen, sind sie in der Lage, ihre erlangten Kommunikationskompetenzen an ihr eigenes Team weiterzugeben.

Warum ist gute Kommunikation so entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens? Sie trägt maßgeblich zur Produktivität bei! 

Wenn ein Team in der Lage ist, Informationen präzise weiterzugeben, führt dies zu weniger Fehlern, besseren internen und externen Beziehungen, erfolgreich abgeschlossenen Projekten und einer Unternehmenskultur, die auf Vertrauen aufbaut.

Eine unzureichende oder ineffektive Kommunikation am Arbeitsplatz hingegen kann zu gegenseitigen Schuldzuweisungen, schlecht ausgeführten Projekten, Verwirrung unter den Beteiligten, verärgerten Kunden und einem allgemein negativen Arbeitsumfeld führen.

Was sind also die häufigsten Kommunikationsbarrieren in Unternehmen? Hier stellen wir Ihnen typische Hindernisse vor und wie Sie diese überwinden können.

Mangelnde Übersichtlichkeit

Die meisten von uns kennen es: Am Ende eines langen Meetings mit vielen Teilnehmenden und einer Flut an Informationen gibt es noch zahlreiche offene Fragen.

Auch wenn diese Situation auf den ersten Blick kompliziert erscheint, so lässt sie sich doch schnell lösen. Bevor Sie mit den im Meeting vereinbarten Aufgaben beginnen, senden Sie eine E-Mail an Ihr Team, in der Sie in Stichpunkten das weitere Vorgehen auflisten. Fragen Sie, ob dies so korrekt ist oder ob Sie etwas übersehen haben. Wenn es ein Missverständnis gegeben hat, wird es auf diese Weise sofort geklärt.

So können Sie sicherstellen, dass alle auf dem gleichen Stand sind und dass im Team Klarheit über das weitere Vorgehen herrscht. Vor Projektbeginn sollten die Teamleader es sich zur Gewohnheit machen, alle Aktionspunkte in einer E-Mail zusammenzufassen, damit alle die nächsten Schritte verstehen. Dies ist eine simple Methode, um gute Kommunikation zu gewährleisten.

Sprachbarrieren

In unserer zunehmend vernetzten Welt werden die Arbeitsplätze in Europa und auf der ganzen Welt immer internationaler. Auch die Kundinnen und Kunden kommen aus verschiedenen Kulturen, Ländern und Kontinenten. 

Das führt dazu, dass viele Mitarbeitende am Arbeitsplatz nicht ihre Muttersprache sprechen, was wiederum bedeutet, dass Informationen leicht übersehen werden können. Möglicherweise ist es diesen Teammitgliedern auch peinlich, noch einmal genauer nachzufragen. Es ist jedoch genau dieser Mangel an Klarheit, der die Kommunikation beeinträchtigt und zu Fehlern führt, die bei Kundinnen und Kunden für Unzufriedenheit sorgen.

Das könnte sich zum Beispiel darin äußern, dass sich Mitarbeitende scheuen, Fragen zu stellen oder in Meetings das Wort zu ergreifen. Später kann das Missverständnisse zur Folge haben, was wiederum ein schlechtes Licht auf die jeweiligen Mitarbeitenden, das Management und das Unternehmen als Ganzes wirft.

Eine unternehmensweite Sprachlernplattform kann hierfür die Lösung sein. Unabhängig von Ihrer Firmensprache bietet Babbel für Unternehmen branchenspezifische Lektionen in 14 verschiedenen Sprachen. Je nach individuellem Kenntnisstand und Lernziel können Ihre Mitarbeitenden mit Babbel ihre Sprachkenntnisse trainieren, um so einige der häufigsten Kommunikationsbarrieren zu überwinden.

Bereits mehr als 800 Unternehmen haben sich für die Erfolgsmethode von Babbel entschieden. Wir haben beispielsweise mit dem Frankfurter Unternehmen Sodastream zusammengearbeitet, um das Selbstvertrauen der Belegschaft bei der Verwendung von Englisch am Arbeitsplatz zu stärken. Die Mitarbeitenden wollten per E-Mail und in Meetings effizienter kommunizieren können. Dank der geschäftsspezifischen Kurse und kurzen Lektionen von Babbel konnten sie ihr Business-Englisch auf schnelle und effektive Weise verbessern. Hier erfahren Sie mehr darüber.

Zuhören können

Kommunikation ist keine Einbahnstraße, und das Zuhören ist genauso wichtig wie das Sprechen. Wenn ein Projekt in vollem Gange ist, müssen Teamleader lernen, mehr zuzuhören, als zu sprechen. Wenn Sie Ihr Team zu Feedback ermutigen, wird es sich wohl dabei fühlen, Fragen zu stellen und unklare Punkte zu klären – außerdem können die Teamleader so Missverständnisse erkennen, bevor sie zum Problem werden.

Der beste Weg, die Zuhörfähigkeiten zu verbessern, ist das aktive Zuhören.

  •     Unterbrechen Sie Ihre Arbeit und wenden Sie sich Ihrem Gegenüber zu
  •     Halten Sie Blickkontakt und geben Sie mit Gesten zu erkennen, dass Sie  zuhören
  •     Visualisieren Sie, was Ihr Gegenüber sagt
  •     Unterbrechen Sie nicht
  •     Fassen Sie die Botschaft in eigenen Worten zusammen
  •     Stellen Sie ggf. klärende Fragen

Wählen Sie das Format mit Bedacht

Unternehmenskommunikation kann viele verschiedene Formen annehmen: mündlich, schriftlich, persönlich, in einer offiziellen Besprechung oder spontan in der Kaffeeküche. Außerdem gibt es noch das Intranet, den Instant Messenger, E-Mails, Memos usw. Um eine effektive Unternehmenskommunikation zu gewährleisten, sollte das Management eine allgemeingültige Strategie zur Übermittlung wichtiger Informationen vorgeben, damit niemand etwas verpasst.

Diese Strategie wird sich von Projekt zu Projekt unterscheiden, aber es obliegt den Führungskräften, allgemeine Standards für die Kommunikation von Informationen innerhalb des Teams aufrechtzuerhalten. Wählen Sie die Art der Kommunikation mit Bedacht – zum Beispiel könnten E-Mails für wichtige Informationen verwendet werden und Slack für weniger formelle Mitteilungen. Offizielle Vereinbarungen müssen möglicherweise schriftlich festgehalten werden, während Projektfortschritte persönlich oder in einem Meeting besprochen werden können.

Es ist Sache der Teamleader, zu entscheiden, welches Format am besten funktioniert, aber mit einer konsequenten Strategie gehen keine Informationen verloren. Und genau das ist der Schlüssel zu einer gut funktionierenden Kommunikation.

Keinen Fachjargon verwenden

Da viele Dinge schnell und bequem im Fachjargon erklärt werden können, lassen sich Teamleader oft dazu verleiten, Informationen auf diese Weise zu vermitteln. Das Problem dabei ist, dass Teammitglieder mit einer anderen Muttersprache möglicherweise nicht mit derartigen Begriffen vertraut sind. Und selbst Muttersprachler können Schwierigkeiten haben, besonders branchenspezifische Ausdrücke zu entschlüsseln.

Fachjargon kann eine große Kommunikationsbarriere sein. Daher ist bei der Projektbesprechung die Verwendung einfacher Begriffen immer am besten. Babbel für Unternehmen bietet jedoch auch Kurse an, die auf bestimmte Branchen und Funktionen ausgerichtet sind, wie zum Beispiel Finanzen, Gastgewerbe, Marketing, Pharmazie und mehr. So lernt Ihr Team die Phrasen und Wörter der jeweiligen Branche kennen.

Babbel für Unternehmen ist eine digitale Sprachlernplattform, mit der Sie die Kommunikationsfähigkeiten Ihres Teams verbessern können.

 

 

 

 

 

Lilly Miner, Spezialistin für interne Kommunikation und Unternehmenskultur

 

Lilly beschäftigt sich mit diversen Lernmethoden. Ob Blended Learning oder online – besonders wichtig ist ihr die Motivation der Lernenden.

Passwort vergessen
Konto anlegen

Kein Problem, das kann jedem passieren. Geben Sie ganz einfach hier Ihre E-Mail-Adresse ein. Wir senden Ihnen dann im nächsten Schritt einen Link zu, mit dem Sie Ihr Passwort zurücksetzen können.


Möchten Sie eine persönliche Produktdemonstration?

Machen Sie hier einen Termin für eine Demo mit unserem Beratungsteam.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Füllen Sie das Formular aus und wir kontaktieren Sie in Kürze für Ihre Produktdemo!

Indem Sie auf „DEMO ANFORDERN“ klicken, willigen Sie ein, dass Sie von Babbel kontaktiert werden möchten.