Die Top 5 Gründe, warum Mitarbeitende ein Unternehmen verlassen

Lilly Miner -unless-
von LILLY MINER
Die Top 5 Gründe, warum Mitarbeitende ein Unternehmen verlassen -unless-

In diesem Blogartikel nehmen wir nicht nur die Gründe, weswegen Mitarbeitende kündigen unter die Lupe, sondern werfen auch einen Blick darauf, wie eine Kündigung vermieden werden kann und gleichzeitig die Mitarbeitermotivation steigt. 

Es ist ein Phänomen, über das Führungsebenen und Personalabteilungen immer wieder rätseln, ganz gleich, wieviel Erfahrung sie in ihrem Bereich haben: Warum haben manche Unternehmen eine höhere Mitarbeiterfluktuation? Die Gründe sind oft andere, als man zunächst erwartet, und können meist mit dem richtigen Problembewusstsein im Management zurechtgerückt werden. So glauben Personalabteilungen oft fälschlicherweise, Leute würden aus finanziellen Gründen kündigen. Eine Studie von Office Vibe aus dem Jahr 2017 zeigte jedoch, dass Lohn nur in 12 % der Fälle tatsächlich der Kündigungsgrund war.

Wir haben die Top 5 Kündigungsgründe für Sie zusammengefasst und geben Tipps, wie sie Toptalente halten und die Zufriedenheit des gesamten Teams steigern.  

1. Unflexible Arbeitsbedingungen

    Bereits vor der Pandemie erwarteten Bürokräfte eine flexiblere Arbeitsgestaltung mit der Möglichkeit, zumindest einmal pro Woche von zuhause aus zu arbeiten und vielleicht sogar über einen längeren Zeitraum ins Homeoffice zu wechseln. Aufgrund der zunehmend digitalisierten Arbeitswelt gibt es meist wenige Gründe, die dagegen sprechen – außer einem Mangel an Vertrauen von Seiten des Managements.

    Wenn die Führungsebene den Mitarbeitenden die Freiheit des flexiblen Arbeitens verweigert, erzeugt sie dadurch den Unmut der Belegschaft; vor allem in Anbetracht dessen, dass immer mehr Unternehmen Homeoffice ermöglichen. In der Studie von Office Vibe gaben 37 % der Mitarbeitenden an, ihre aktuelle Position für eine Stelle mit mehr Flexibilität zu kündigen, während flexiblere Arbeitszeiten bei 82 % zu einer größeren Verbundenheit ihrem Unternehmen gegenüber führen würden.

    2. Mangelnde Wertschätzung

      In einer Studie von Forbes von 2017 gaben 66 % der Mitarbeitenden an, sie würden ihren Job kündigen, wenn sie sich zu wenig wertgeschätzt fühlten, bei den Millennials sind es sogar 76 %. Derartige Zahlen sind geradezu schwindelerregend, besonders wenn man bedenkt, dass dieses Problem von der Führungsebene eigentlich leicht behoben werden könnte. 

      Um sicherzustellen, dass Ihre Mitarbeitenden sich geschätzt fühlen, können Sie zum Beispiel jeden Freitag ein Meeting einrichten, in dem Sie Ihr Team für die geleistete Arbeit loben. Die Teammitglieder können in diesem Rahmen den ‚Mitarbeitenden der Woche‘ nominieren und Gründe nennen, warum sie diese Person so beeindruckt hat. Das ist eine großartige Methode, um Ihr Team zusammenzubringen und jedem einzelnen ein gutes Gefühl zu geben, Bald werden Sie merken, dass ein einfaches „Danke“ oder „Gut gemacht!“ viel bewirkt. 

      3. Fehlende Möglichkeiten zur Weiterentwicklung

        Die Weiterentwicklung in einer beruflichen Position sieht für jede und jeden anders aus. Für manche bedeutet Weiterentwicklung eine Beförderung oder eine Lohnerhöhung, für andere hingegen ist es das Erwerben neuer Fähigkeiten, oder das Gefühl, dass das Unternehmen in sie investiert. Während der COVID-Pandemie mussten viele Unternehmen den Gürtel enger schnallen und Beförderungen verschieben.

        Aus diesem Grund ist nun der perfekte Zeitpunkt, um in die Weiterbildung Ihrer Mitarbeitenden zu investieren. Digitales Sprachenlernen als Mitarbeiterbenefit kann Ihre Mitarbeitenden darin bestärken, in Niederlassungen im Ausland oder mit neuen internationalen Kunden zu arbeiten. Die Pakete von Babbel für Unternehmen können zum Pauschalpreis für die gesamte Belegschaft gebucht werden, sodass jedes einzelne Teammitglied sich geschätzt fühlt.

        4. Mangel an Vertrauen und Selbstbestimmung

          Vertrauen und Kommunikation sind grundlegend für eine positive Beziehung zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten. Diese kann an vielerlei Umständen scheitern – etwa am Arbeitspensum oder der Teamgröße. Indem Sie dennoch dafür sorgen, dass die Führungsebene eine starke und vertrauensvolle Beziehung zu den Mitarbeitenden aufbaut, helfen Sie Ihrem Team dabei, am Arbeitsplatz aufzublühen. 

          Was bedeutet das konkret? Ein Beispiel dafür ist Mikromanagement. Wenn Führungskräfte die einzelnen Arbeitsschritte bis ins kleinste Detail überwachen und den Mitarbeitenden kein eigenständiges Zeitmanagement zugestehen, dann zeugt das von wenig Vertrauen in die Fähigkeiten des Teams. Dieses Misstrauen kann schnell in Demotivation der gesamten Belegschaft umschlagen. Die Folge: Sie suchen sich einen anderen Arbeitsplatz.

          Um dies zu verhindern, sollten Sie Ihre Mitarbeitenden bei ihren Aufgaben helfend begleiten, anstatt ihnen immer nur vorzuschreiben, was sie zu tun haben. Lernen Sie, Ihrem Team zu vertrauen und es bei Bedarf zu unterstützen. 

          5. Eine schlechte Unternehmenskultur

          Unternehmenskultur wird immer von oben her geprägt und ist einer der grundlegendsten Aspekte hinsichtlich der Bindung und Zufriedenheit von Mitarbeitenden.

          Wenn also eine Unternehmenskultur kühl und ausgrenzend wirkt, ein Klima des Mobbings herrscht oder neue Teammitglieder sich nicht willkommen fühlen, werden Mitarbeitende das Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit bald wieder verlassen. Tatsächlich zeigte eine 2017 durchgeführte Studie von Hays, dass sich 47 % der Jobsuchenden aufgrund einer schlechten Unternehmenskultur aktiv nach einer neuen Stelle umsehen.

          Wie kann sich also Ihr Führungsteam für eine positive Unternehmenskultur einsetzen? Eine Kombination aus starken Mitarbeiterbenefits wie Fitnessangeboten oder Bildungsmöglichkeiten wird Ihnen dabei helfen, eine Kultur des Wachstums und des ganzheitlichen Wohlbefindens zu fördern. Wöchentliche Meetings und gesellschaftliche Events helfen Ihrem Team, sich untereinander besser kennenzulernen und auch Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen zu knüpfen ine Führungsebene, die kommunikativ, offen und zugänglich ist, gewährleistet eine Belegschaft, die sich am Arbeitsplatz wohl, entspannt und geschätzt fühlt.

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          Wenn Sie Sprachenlernen in Ihrem Unternehmen einführen möchten, besuchen Sie einfach unsere Website von Babbel für Unternehmen, buchen Sie eine Produktdemo und kontaktieren Sie unser freundliches Team.

           

           

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          Lilly Miner, Spezialistin für interne Kommunikation und Unternehmenskultur

           

          Lilly beschäftigt sich mit diversen Lernmethoden. Ob Blended Learning oder online – besonders wichtig ist ihr die Motivation der Lernenden.

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